Borderteam
Borderteam

"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht"(Kafka)

 

Seit ihrer 12. Lebenswoche begleitet Mara mich, als Teampartner,  regelmäßig zur Arbeit, dem Wohnverbund für Menschen mit Behinderung des Kreises Mettmann in Ratingen. Dies ist eine Einrichtung für geistig- und mehrfachbehinderte Menschen, die dort leben.

Fast alle waren begeistert von dem kleinen Welpen. Zunächst war Mara immer nur dabei und 'wuselte' in der ganzen Einrichtung umher, wobei ich schon, von klein auf, auf die nötigen Ruhephasen geachtet habe, damit sie nícht überdreht. Wichtig bei der Arbeit ist immer zu bedenken, dass der Hund bzw. das Tier den Pädagogen nicht ersetzen kann. Er übernimmt eine unterstützende und helfende Funktion. Weiterhin muss auch beachtet werden, dass Mara sowohl physisch als auch psychisch einen Ausgleich hat, um Freude an der Arbeit zu haben.

wann geht es endlich los .....

Einige  relevante Punkte der Unterstützung in der pädagogischen Arbeit sind

  • V erbesserung der Lebensqualität
  • Steigerung der Lebensfreude durch Spielen mit  'Mara', Spaziergänge, Streicheln
  • Stärkung des Selbstwertgefühles (Mara macht keinen Unterschied ob behindert oder nicht)
  • Stärkung der emotionalen, sozialen und kommuniaktiven Kompetenz
  • Förderung der Motivation für pädagogische Maßnahmen (z.B. "wenn Mara da ist, mache ich auch mit")
  • Förderung der Kontaktaufnahme
  • Einsatz wirkt stimulierend und in Kombination mit pädagogischen Maßnahmen und Interventionen können Verhaltensänderungen erreicht werden
  • Kommunikation und Interaktion zwischen den Bewohnern wird verbessert
  • Abbau von Ängsten
  • die Lebendigkeit und Zugewandtheit von 'Mara' fördern den Umgang mit Nähe und Distanz
  • Vermittlung von Geborgenheit durch einfaches Streicheln

 

........... Pause

Die positiven Erfahrungen, die in der Arbeit mit 'Mara' gemacht werden, können auch häufig auf andere Lebensbereiche übertragen werden. 'Mara' ist zwar kein ausgebildeter Therapiehund, ist jedoch immer super konzentriert und mit Eifer dabei.. Es gibt sowohl für sie als auch für die Bewohner klare 'Spielregeln', die von beiden Seiten eingehalten werden müssen. Mara besitzt das Talent, sich schnell auf die unterschiedlichen Naturelle der BewohnerInnen einzustellen und zudem gelingt es ihr fast immer mit ihrer Lebens- und Arbeitsfreude Beziehungen herzustellen. Beim z.B. 'Bällchen spielen' schafft sie es, alle Gruppenmitglieder zu integrieren, indem sie den Ball immer bei jemand anderem vor z.B. die Füße legt. Durch ihre Tricks gelingt es ihr auch meistens, die Bewohner zur Mitarbeit zu motivieren, denn diese sind immer ganz stolz, wenn 'Mara' diese Tricks auch bei Ihnen macht.

Nun hat auch Shane schon die ersten Schritte ins Arbeitsleben hinter sich. Er macht sich prima bisher, ist aufgeschlossen und
ein absoluter Schmuser. Die Bewohner und Bewohnerinnen mögen ihn sehr wegen seiner entspannten und ruhigen Art.

Seit März 2014 machen Shane und ich die Therapiebegleithundeausbildung bei  MITTT.
Anbei ein paar Impressionen von einer Schmusestunde mit Shane.

Aktuelles

Shane ist seit August startberechtigt für die A 3 :) (Blog)

Update 24.09.2015

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Karla Strathmann